Immergrüne Bodendecker mit einer schönen Blüte sind aus einem pflegeleichten Garten nicht mehr wegzudenken. Wer nicht oder nur teilweise von Schotterbeeten angetan ist, greift zu immergrünen Bodendeckern. Die Gründe hierfür sind vielfältig und bringen auch für Ihren Garten sehr viele Vorteile mit sich.

Immergrüne Bodendecker - Kleines Immergrün

Einer der begehrtesten Bodendecker: Das Immergrün, Vinca minor, welches es auch in der Farbe weiß gibt.

Die Vorteile immergrüner Bodendecker

Immergrüne Bodendecker unterdrücken Unkraut, bringen eine wunderbare Blüte hervor und sind selbst sehr pflegeleicht. Dadurch sind sie wenig bis gar nicht arbeitsintensiv.

Sie sind darüber hinaus auch für den Boden von besonderer Bedeutung. Durch die Beschattung schützen sie ihn und andere Gehölze vor zu starken Temperaturschwankungen, vor zu schnellem Austrocknen und unterdrücken das Unkrautwachstum. Sie liefern Humus und fördern dadurch das Bodenleben. Daneben lockert das Wurzelwerk den Boden, während das Blattwerk vor dem Austrocknen des Erdreichs sorgt.

Immergrüne Bodendecker – Pflanzzeitpunkt

Immergrüne Bodendecker kann man prinzipiell in der gesamten vegetationsperiode (März – Oktober) auspflanzen. Allerdings ist es nicht ratsam in den Sommermonaten die immergrünen Bodendecker im sonnigen Bereich auszusetzen, da sie unter starker Hitze und starker Austrocknung leiden werden.

Wie pflanzt man immergrüne Bodendecker?

Zunächsteinmal müssen Sie den Standort für die immergrünen Bodendecker bestimmen. Liegt dieser schattig, halbschattig oder ehr sonnig?

Haben Sie das herausgefunden, brauchen Sie nur noch einen immergrünen Bodendecker mit der ensprechenden Eigenschaft schattig, halbschattig oder sonnig auf dieser Webseite heraussuchen.

Vorraussetzungen für die Bodenbeschaffenheit: Immergrüne Bodendecker mögen humusreichen Boden. Sollte es sich in Ihrem Garten um schweren, lehmigen Boden oder leichten, sandigen Boden handeln, sollten Sie ihn mit Humuskorn oder Kompost verbessern!

Stimmt die Bodenbeschaffenheit, können Sie zum Ausstellen und Setzen der Pflanzen übergehen.

Immergrüne Bodendecker – So verhindern Sie Unkrautwachstum von Anfang an!

Tipp: Um das Unkrautwachstum zwischen den Pflanzen deutlich zu minimieren, können Sie die noch offenen Lücken einfach mit Rindenmulch in einer Stärke von fünf Zentimetern abdecken. Dringend anzuraten ist vor dem ausbringen des Rindenmulchs jedoch eine organische Stickstoffdüngung mit Hornspänen oder Humuskorn. Dieser sichert den Stickstoffhaushalt des Bodens, der ohne Stickstoffdüngung nicht mehr im Gleichgewicht bleiben würden, da Rindenmulch dem Boden indirekt Stickstoff entzieht. In Folge dessen hätten neu gesetzte Pflanzen einen schlechten Start durch den Stickstoffmangel.

Um das Unkrautwachstum zwischen den Pflanzen deutlich zu minimieren, können Sie die noch offenen Lücken einfach mit Rindenmulch in einer Stärke von fünf Zentimetern abdecken.

Hierfür einfach eine organische Stickstoffdüngung mit Hornspänen oder Humuskorn durchführen und anschließend den Mulch darüber verteilen. Die vorherige organische Stickstoffdüngen ist hier sehr wichtig, da ansonsten der Stickstoffhaushalt nicht mehr gegeben wäre, da der Mulch indirekt über die Bodenorganismen Stickstoff aus dem Boden entzieht. Die Folgen bei Nicht-Düngung wären Nährstoffmangelerscheinungen bei den neugepflanzten Bodendeckern, sowie Wachstum- und Ausbreitungseinschränkungen, welche man dringenst verhindern muss.

Immergrüne Bodendecker – Pflanzdichte / Wieviele Pflanzen benötige ich?

Wieviele Pflanzen sie benötigen hängt in erster Linie von Ihren eigenen Vorstellungen ab. Fragen Sie sich: Wie schnell soll sich die Lücke in Ihrem Garten schließen? Soll dies schon im ersten Jahr passieren oder reicht es auch aus, wenn sich die Lücke erst in drei Jahren vollständig geschlossen hat?

In unseren Angaben der immergrünen Bodendecker finden Sie immer die empfohlene Menge pro Quadratmeter, wenn sich die Lücke bis in drei Jahren schließen soll.

Falls Sie eine schnellere Schließung der Lücken bevorzugen, können Sie einfach nocheinmal die Hälfte an Pflanzen hinzurechnen! Dadurch erhalten so den ungefähren Wert an Bodendeckern, die Sie benötigen.

Beispiel: Sie haben einen Standartwert von 14 Pflanzen pro Quadratmeter. Dann rechnen Sie noch die Hälfte, also 7 Pflanzen darauf und kommen so zu einem Wert von 21 Pflanzen pro Quadratmeter.

 

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